Michael Strauss ist nicht nur Gitarrist, Sänger und Songschreiber. Er ist auch Journalist und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Themen auf der Grenze zwischen Religion und Kultur, Kirche und Gesellschaft, Theologie und Wissenschaft. Hier finden Sie ausgewählte Essays: Wenn Sie auf unterstrichene Titel klicken, öffnet sich eine pdf-Version der Texte, die Sie herunterladen können. Den jeweils aktuellen Beitrag finden Sie auch als Lesetext auf dem Bildschirm unter der Schaltfläche "Text" (oben rechts).
Den Nahost-Konflikt zu verstehen, ist nicht leicht. Eine Reise in das Heilige Land kann helfen. Sie führt aber auch vor Augen, wie kompliziert die Situation dort ist und wie schnell eine politische Analyse westeuropäischer Prägung an ihre Grenzen gelangt. Denn in Israel und Palästina geht es stets um das große Ganze: um Gott und Geschichte, Religion und Land. Der folgende Essay versucht eine vorsichtige Annäherung an eine vielfach fremde Welt.
Das Foto zeigt den Blick über Jerusalem vom Ende der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem aus.
Weihnachten ist ein apokalyptisches Datum, weil mit der Geburt Jesu ein neues Zeitalter angebrochen ist. Das ist die theologische Mitte der Weihnachtsgeschichte. Diese Mitte verändert die Welt und schüttelt gerührte Weihnachts-Christen kräftig durch. Warum Weihnachten kein volkstümliches Rührstück ist, lesen Sie im folgenden Essay.
Die Pressefreiheit schafft die Rahmenbedingungen dafür, dass Qualitätsjournalismus möglich wird, zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger und unserer Demokratie. Doch die Pressefreiheit ist zunehmend bedroht: durch eine Verwilderung der journalistischen Sitten ebenso wie durch eine restriktive Gesetzgebung. 60 Jahre nach Einführung des Grundgesetzes steht auch die Frage nach der Verfassung des Grundrechts auf Pressefreiheit im Raum.
Vom Papst zum Popstar ist es nur ein kleiner Schritt. Der letzte Weltjugendtag im australischen Sydney hat das erneut deutlich gemacht. Die Macht der Fernsehbilder macht aus Bendikt XVI. eine Person kultischer Verehrung. Das Problematische einer solchen Entwicklung beschreibt der folgende Essay.
Der Streit um die aktive Sterbehilfe bewegt viele Menschen: Dürfen wir uns, attestiert von kommerziellen Agenturen, selber das Leben nehmen, wenn wir es nicht mehr als lebenswert erachten? Der Essay "Streit ums Menschenbild" beschreibt die unterschiedlichen Aspekte und stellt die zentrale Frage: Welche Werte leiten uns?
Das Modell des Gentleman und der Lady gewinnen neue Überzeugungskraft. Denn der moderne Pluralismus hat den Bedarf an Orientierung nicht verringert oder gar abgeschafft, sondern - im Gegenteil - erhöht. Deswegen gibt es ein wachsendes Interesse an Stilfragen und Umgangsformen, wie der Essay "Der perfekte Gentleman" darlegt.